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Ritterrüstung mit Wappen

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Zusammenfassung Geschichte Liebenfels

 

Burg Liebenfels, erbaut von Hermann I. von Liebenfels, der 1254 erstmals urkundlich erwähnt wird.

Der Bergfried dürfte bereits Anfang des 13. Jh. entstanden sein.  In seinem Inneren befindet sich das berüchtigte Angstloch mit trichterförmig verengtem Verliess.

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Die Ritter von Liebenfels beteiligen sich mit Bischof Rudolf  II. an der Eroberung und Plünderung der habsburgischen Stadt Buchhorn (Friedrichshafen).

 

Konrad von Liebenfels wird Abt des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen.

 

Die Ritter übergeben einige Leibeigene an das Stift St. Verena in Zurzach für ihr Seelenheil.

 

Hungersnöte und Fehden führen zu Vermögensverfall.

 

Die Pest entvölkert die Gegend; Judenmorde und Geisslerzüge.

 

Liebenfels fällt an den Söldner Hermann Grämlich, Hauptgläubiger der Ritter und Herr von Burg Sandegg/Untersee sowie der Wasserburg Kattenhorn.

 

 

Liebenfels wird gekauft von Heinrich von Tettikofen, dem „Bünderich“; die Edlen von Tettikofen sind zugleich Herren der Burgen Pfyn, Castel, Moosburg/Güttingen und des ausgedehnten Bünderich- oder Lanzenhofs in Konstanz, der schon den Rittern von Liebenfels verliehen wurde.

 

 

Konzil von Konstanz mit König Sigismund und den Gegenpäpsten; 1418 die Königin übernachtet in der Konstanzer Residenz der Herren von Liebenfels; die Ritter erleben die Verbrennung von Johannes Hus auf dem Scheiterhaufen.

 

lässt er den Meersburger Aufstand blutig niederschlagen und den Anführer ertränken. Die Lanzen von Liebenfels erhalten von Kaiser Friedrich III. Namen und Wappen der Ritter von Liebenfels.

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Im Schwabenkrieg siegen die Eidgenossen. Der einflussreiche Ränkeschmied Lanz von Liebenfels verhandelt seit 1478 rund zwanzigmal als Gesandter Habsburg-Österreichs mit den Eidgenossen.

 

Reformationsstreit: Junker Dietrich von Hohenlandenberg, dem die benachbarte Neuburg gehört, flüchtet zu den befreundeten Rittern auf Liebenfels - vorher hatte er in Frauenfeld einen reformatorischen Schneider erstochen.

 

Bau des Südschlosses über den geheimnisvollen unterirdischen Gewölben. Im untersten Verliess befinden sich Wandmalereien („Schwarze Männer“) und ein Fluchtgang.

 

Die Freiherren von Liebenfels geraten in Vermögensverfall; sie verkaufen die Herrschaft den württembergischen Edelleuten von Gemmingen.

 

Hans Christoph von Gemmingen stiftet einen Armenfond. Ein Kapuziner ist im Schloss als Burgkaplan.

 

Die schwedische Armee erhält freien Durchzug am Untersee zum Angriff auf Konstanz. Der dreissigjährige Krieg brachte seit 1618 Mangel und Armut.

 

Liebenfels wird von Franzosen besetzt 4328 Soldaten und Weiber, und 267 Pferde“ zu beherbergen; gewalttätige Husaren plündern die Weinkeller und zerschlagen den neuen Altar der Burgkapelle; bei weiteren Einquartierungen werden u.a. die Kirchenpergamente gestohlen.

 

Der aus Frankreich stammende Fabrikant Kaspar Bebie von Zürich kauft Liebenfels. Umfangreiche Umbauten zum Landschloss unter Beseitigung der Zugbrücke.

 

 

 

Ein schweres Gewitter verursacht Blitzschlag mit Brand im Pallas; wertvolle Einrichtungen im Nordschloss werden zerstört.

 

Das Schloss geht an Privatbankier Dr. H.C. Bodmer aus Zürich

 

Nach dem Tod von Frieda Bebie bleibt Liebenfels über vier Jahrzehnte ein unbewohntes Dornröschenschloss.

 

Erwerb durch den Juristen Dr. Klaus W. Ebert und seiner Frau Christiane, geb. Schnaufer, als Familienwohnsitz; das verwunschene Schloss wird wieder zum Leben erweckt.

 

Sanfter Umbau und Restaurierung mit der Denkmalpflege; die Anlage bleibt im wesentlichen unverändert, alte Wandmalereien werden wieder freigelegt. In der grossen Zehntenscheune finden Veranstaltungen und Vernissagen statt; im Obergeschoss befindet sich ein Künstleratelier.

 

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Letzte Aktualisierung Saturday, 4. June 2011

 

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